AVG - gemeinsam. Wir halten zusammen #avggemeinsam #avghome #ihrfehltuns

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"LEBENDIGES LERNEN IM HERZEN VON WESEL"

 Wir sind ein Gymnasium in der Innenstadt von Wesel. Zur Zeit unterrichten hier rund 80 engagierte Lehrkräfte etwa 900 Schülerinnen und Schüler. Der fast familiären Atmosphäre zwischen Lehrern, Schülern und Eltern ist es vielleicht auch zu verdanken, dass unsere Schule so beliebt ist. Dass die Schülerinnen und Schüler gerne hier sind, hat unser jüngstes Ehemaligentreffen im September 2019 gezeigt, viele ehemalige AVG-ler feierten in vertrauter Atmosphäre ein gelungenes Wiedersehen mit freundlichen Menschen. 
Faktencheck

Das AVG bewegt sich - Einmal um die Welt

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen Kollegen, liebe Eltern,

vorab hoffe und wünsche ich, dass ihr/sie und eure/ihre Familien alle gesund seid. Um die Zeit sportlich zu nutzen, schlage ich eine „Challenge“ vor.

Ziel ist es, gemeinsam unter #dasavgbewegtsich, jeden Tag mindestens 30 Minuten Sport zu treiben. Dies kann in Form eines Workouts, eines Dauerlaufes, Radfahren, Walken, etc., sein. Eventuell ladet ihr euch noch eine Fitness-App auf euer Handy... Als ein weiteres Ziel möchte ich, dass wir damit „Einmal um die Welt“ laufen.
D.h., alle Strecken werden auf Instagram oder in der Schul.cloud gepostet und als Progressbalken weiter unten zu sehen sein.

Ladet eure Sport-Bilder in eurer Story hoch und verlinkt diesen Account! (@dasavgbewegtsich).

Wir haben mehr als die HÄLFTE der gesamten Erdkugel umrundet!!! Großartig!!! Weiter so!!! 💪🤙✌️

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Teilnahme am MINT-EC NRW Informatik Camp „Smart Cars”

Als ich die Ausschreibung des Camps zum ersten Mal las, konnte ich es, um ehrlich zu sein, irgendwie nicht ganz glauben, dass ich die internen Daten von echten, hochveredelten Luxusautos verarbeiten darf.

Das MINT-EC Camp begann am Montag, 25. November 2019, an der HRW (Hochschule Ruhr West) mit einer kurzen Begrüßung der beiden Camps („Smart Cars“ und „Smart Home“). Anschließend fuhren die Camps zum BRABUS-Werk nach Bottrop, das in der Nähe der HRW liegt.

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Im Werk waren zahlreiche Autos von Kundinnen und Kunden aus aller Welt zu sehen, in den verschiedensten Varianten und Ausstattungen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen durften wir keine Fotos schießen.

Nach der Besichtigung und der darauffolgenden Mittagspause in der HRW-Mensa, trennten sich die beiden Camps, um an ihren Projekten zu arbeiten.

Nach einer kurzen Einführung in die Digitaltechnik und das Hexadezimalsystem, das sich später als eine sehr wichtige Komponente beim Auslesen der Autodaten erwies, fingen wir mit der Programmierung der Arduino-Mikrocontroller an, die den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern bekannt waren.

Am nächsten Tag ging es direkt an der HRW weiter. Dieses Mal aber nicht in einem Seminarraum, sondern zwei Stockwerke darunter, im Technikraum, in dem zwei Luxusautos auf uns warteten.


Ich entschied mich dazu, am BRABUS 800, einem Auto mit 800 PS, zu arbeiten.

Als erstes mussten wir die Adressen der einzelnen elektronischen Elemente (wie z.B. die Türen und Schalter im Innenraum) identifizieren, um ihre Informationen auszuwerten. Leichter gesagt als getan, denn es gab mehr als 1.000 Adressen und die einzige Möglichkeit sie herauszufinden bestand darin, die Elemente zu betätigen und zu überprüfen, ob sich bei einer dieser Adressen die gesendeten Informationen änderten. Wir mussten also einen Schalter hunderte Male betätigen, bis wir eine Veränderung in einer riesigen Tabelle feststellen konnten.

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Nachdem wir einige Adressen gesammelt hatten, konnten wir uns der eigentlichen Aufgabe zuwenden: der Ansteuerung von LED mithilfe der Daten des Autos. Dieses Mal aber nicht mit einem Arduino, sondern mit einer von BRABUS entwickelten SPS (speicherprogrammierbaren Steuerung).

Am letzten Tag hielten alle Gruppen eine dreiminütige Präsentation, die von einer Jury bewertet wurde. Anschließend fand eine Siegerehrung für die besten drei Teams aus jedem Camp statt. Mein Partner und ich konnten den 2. Platz im Smart Cars-Camp erreichen.

Das Camp war eine wertvolle Erfahrung, die mir auch bei der beruflichen Orientierung geholfen hat.

Mihail Stefanov

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