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Wesel. Kürzlich hat, wie berichtet, die Weseler Firma Erdbohr im Restaurant Art ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Um es den mehr als 100 Gästen bei der Auswahl der Geschenke leicht zu machen, baten Seniorchefin Antonia Mülder und ihre beiden Söhne Michael und Theo um eine kleine Geldspende, um damit sowohl die Arbeit des Förderkreises der Andreas-Vesalius-Gymnasiums als auch den Förderverein der Musik- und Kunstschule zu unterstützen. Denn für die musikalische Unterhaltung hatte ein Streicher-Trio der Musik- und Kunstschule sowie die AVG-Bigband gesorgt. Außerdem hatten zwei Schülerinnen von AVG-Kunstlehrerin Beate Florenz-Reul in einer Liveperformance drei Graffitis auf Holzwänden entstehen lassen, musikalisch untermalt von Dave Tchorz ("Lanko").
 

Viele Gäste erfüllten die Bitte der Familie Mülder, die die Summe selbst noch aufgestockt hat, so dass am Ende 3720 Euro zusammen gekommen sind. "Wir hatten die Idee, junge Leute zu fördern und deshalb um Geldgeschenke gebeten", sagte Geschäftsführer Michael Mülder gestern bei der Übergabe von zwei symbolischen Schecks an Dr. Brigitte Otteund Dr. Uta Muth-Selbach. Dr. Otte, die Vorsitzende des Fördervereins der Musik- und Kunstschule, bedankte sich zusammen mit Schulleiterin Dagmar Beinke-Bornemann ebenso herzlich bei Familie Mülder, wie auch Dr. Muth-Selbach als Vorsitzende des AVG-Förderkreises.

Beinke-Bornemann machte während des Besuchs bei Erdbohr deutlich, dass viele "unsere Arbeit mit wohlwollendem Nicken bedenken. Allerdings müssen wir uns oft dafür rechtfertigen, dass das alles Geld kostet. Schön, wenn von einer anderen Seite das Signal gesetzt wird, dass kulturelle Einheiten gefördert werden müssen". kwn

 
Quelle: RP
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