NEUE RUNDE ZUR BUNDESWEITEN FÖRDERUNG DES MINT-LEHRERNACHWUCHSES GESTARTET

70 Schülerinnen und Schüler des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC beginnen heute mit einem zweijährigen Förderprogramm zum Lehramtsstudium.

Berlin/Aachen, 25.09.2015. Mit der heute in Aachen stattfindenden Auftaktveranstaltung, startet das bundesweite Programm zur Förderung des MINT-Lehramtsnachwuchses von MINT-EC und der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung in eine neue Programmrunde. Das zweijährige Programm informiert und bereitet Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Netzwerks umfassend auf ein MINT-Lehramtsstudium vor.

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Um junge Menschen für MINT zu begeistern, braucht es engagierte und gut ausgebildete MINT-Lehrkräfte. Das MINT-EC- Förderprogramm zum Lehramtsstudium zeigt den Teilnehmenden, während der zwei Jahre Programmlaufzeit, wie ein Lehramtsstudium aufgebaut ist und wie der berufliche Alltag eines Lehrers nach dem Studium aussehen wird. Durch die Einblicke in die praktische und methodische Arbeit einer MINT-Lehrkraft können sich die Teilnehmenden im Anschluss fundierter für oder gegen ein Lehramtsstudium entscheiden. Ziele des Programms sind eine höhere Zufriedenheit im späteren Studium und im Beruf sowie die Minimierung von Studienabbrüchen.

„Nicht erst die Klemm-Studie hat unser Tun bestätigt. Wir sorgen mit unserem Programm dafür, dass MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler vorbereitet in ein MINT-Lehramtsstudium einsteigen“, erläutert Dr. Niki Sarantidou, Geschäftsführerin von MINT-EC. „Sie erfahren im Laufe der zwei Programmjahre, ob sie sich für den Lehrerberuf geeignet fühlen und die Herausforderungen dieses erfüllenden, aber auch anstrengenden Berufs annehmen wollen.“

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Während der Oberstufe nehmen die MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler über zwei Jahre an insgesamt sechs eintägigen Workshops teil, die von den teilnehmenden Universitäten durchgeführt werden. Hier lernen sie didaktische Konzepte kennen, mit deren Hilfe die Teilnehmenden individuelle Unterrichtssequenzen entwickeln und dann an der eigenen Schule erproben. Kernstück des Programms ist ein mehrtägiger Austausch mit einer Partnerschule, bei dem die Teilnehmenden Lehrsituationen an dieser für sie fremden Schule erfahren. Als Abschluss besuchen die MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler einen außerschulischen Lernort. 

Begonnen hat das Förderprogramm, das finanziell von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung getragen wird, im Jahr 2013 mit vier MINT-EC-Schulen, die von drei Universitäten didaktisch betreut wurden. Mittlerweile nehmen zehn MINT-EC-Schulen an dem Programm teil und es konnten drei weitere Universitäten als Partner gewonnen werden. 

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