Das Förderprogramm "Denkwerk" der Robert-Bosch-Stiftung hat in den vergangenen 12 Jahren schulische Projekte der Gesellschaftswissenschaften gefördert. Unter dem Motto "Als Schüler kommen und als Forscher gehen" wurden Projekte gefördert, bei denen Schulen mit Universitäten kooperierten. 

 

Insgesamt wurden 88 Projekte gefördert - an zweien davon konnte das AVG teilnehmen. Initiatorin der Projekte war Simone Frank, Kustodin des Instituts für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung an der Universität Duisburg. Arbeiteten im ersten Projekt Schülerinnen und Schüler von vier Schulen am gemeinsamen Thema "Leben in den Trümmern", so stand im zweiten Projekt die Erforschung von Denkmälern im Mittelpunkt (Denkwerk Denkort Denkmal). 

Die Robert-Bosch-Stiftung hat leider die Förderreihe auslaufen lassen und widmet sich in Zukunft auch verstärkt der Förderung naturwissenschaftlicher Projekte. 

Zum Abschluss fand in Stuttgart das 8. Denkwerk-Symposium statt, an der auch die Delegation des Duisburger Denkmal Projektes bestehend aus Prof. Dr. Bernhart, Frau Frank und Herrn Steffans teilnahmen. Wie schon beim Denkwerk-Symposium 2013 in Berlin stand in Stuttgart der Ideen-Austausch im Mittelpunkt. Es war sehr spannend nachzuvollziehen, welche Projekte unter den unterschiedlichen Bedingungen der einzelnen Bundesländer möglich sind (z. B. die Unterrichtsstundenzahl im Fach Geschichte ist je nach Bundesland unterschiedliche, in NRW liegt sie am unteren Rand). Sehr interessante Erkenntnisse sind auch für alle Beteiligten beim Austausch zwischen Professoren, Lehrern und Schülern entstanden - die Differenzen zwischen Theorie und Praxis sind teilweise schon sehr groß...