Im NW-Kurs der Stufe 9 geht es zur Zeit um Textilien. Warum nimmt Baumwolle eher Wasser auf als so manche Kunstfaser? Aus welchen Bereichen des Flachs wird eigentlich Leinen hergestellt? Diese und viele weitere Fragen werden zur Zeit theoretisch und experimentell erforscht. Und um auch einmal genauer kennen zu lernen, wie eigentlich aus einem Ballen Baumwolle ein Geschirrhandtuch wird, besuchte der Kurs nun das Westfälische Industriemuseum in Bocholt. Dort wurden für den Kurs in der Weberei die Maschinen angeworfen, so dass die Schützen nur so hin und herflogen – und wo oben nur ein paar Fäden waren kam unten eine gewebte Kuscheldecke heraus. Beeindruckend, wie schnell die Maschinen arbeiten, wie laut sie dabei sind und wie gefährlich und anstrengend die Arbeit zwischen den Webstühlen gewesen sein muss!
Im zweiten Teil des Museumsbesuches, in der Spinnerei, folgte nach der Betrachtung der Spinn-Maschinen und der IBENA-Ausstellung ein kreativer Workshop. Der überwiegend aus Jungs bestehende Kurs zeigte hier ein großes Entwicklungspotential um irgendwann vielleicht ein Trendsetter zu sein, bei einem Gang über einen Laufsteg konnten aber viele schon ´mal gut posieren. Es war eine überaus lehrreiche und auch unterhaltsame Exkursion!
