FEIERLICHKEITEN IN KĘTRZYN: 25 JAHRE DEUTSCH-POLNISCHER SCHÜLERAUSTAUSCH WESEL– KĘTRZYN

Wie bereits im September in Wesel fanden am vergangenen Wochenende auch in Polen offizielle Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum des Deutsch-Polnischen Schüleraustausches zwischen dem Lyceum in Ketrzyn und dem Andreas-Vesalius-Gymnasium in Wesel statt. Während die Weseler Schülergruppe derzeit in Ketrzyn ist, waren von polnischer Seite auch alle Freunde und Förderer des Austausches eingeladen, am Samstag an einer festlichen Schiffsfahrt über die masurischen Seen teilzunehmen.

Abends fand zudem ein offizieller Festakt statt, bei dem der Landrat Ryszard Niedziolka, Bürgermeister Krzysztof Hecman und der Leiter der Arno-Holz-Gesellschaft in Ketrzyn, Stanislaw Tarasewicz, in ihren Ansprachen die Bedeutung der Jugendbegegnungen zwischen beiden Städten für die Völkerverständigung und die Städtepartnerschaft würdigten und sich bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit bedankten. Anschließend betonte Schulleiterin Oliwia Piotrowicz zudem die Bereicherung des Schullebens durch den Schüleraustausch und wünschte dem Projekt eine lange Zukunft. AVG-Schulleiterin Dorothée Brauner ließ durch den Vorsitzenden des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes, André Steffans, in einem Grußwort ähnliche Gedanken und Wünsche für die Zukunft übermitteln. Gemeinsam mit seinen Vorstandskolleginnen Magda Plischke und Margaretha Widera unterstrich er zudem erneut den Wunsch, möglichst lange und gerne in großem Umfang Jugendbegegnungen unterstützen zu können. Hierzu wurde auch Landrat Niedzolka, der Wesel bislang noch nie besuchen konnte, eingeladen, einmal nach Wesel zu kommen um vom „Fieber“ der Völkerverständigung angesteckt zu werden.

Foto: AVG-Lehrer Dr. Wolfram Eggeling und Schulleiterin Oliwia Piotrowicz legen die „Zeitkapsel“ mit Dokumenten zum Austausch in das Pflanzloch, bevor die Schülerinnen und Schüler darüber eine Kiefer pflanzten

Foto: AVG-Lehrer Dr. Wolfram Eggeling und Schulleiterin Oliwia Piotrowicz legen die „Zeitkapsel“ mit Dokumenten zum Austausch in das Pflanzloch, bevor die Schülerinnen und Schüler darüber eine Kiefer pflanzten

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Am Sonntag morgen wurde bei bestem Wetter im Innenhof des Lyceums durch die Schüler beider Schulen und die anwesenden Gäste über einer „Zeitkapsel“ ein Baum gepflanzt, der – ähnlich wie der im September an der Rheinpromenade in Wesel gepflanzte Baum – an die Freundschaft zwischen beiden Schulen erinnern soll. Schulleiterin Piotrowicz versicherte ihre Zuversicht in die Zukunft der Begegnungen, indem sie den AVG Lehrern Büsch und Steffans (die anderen Anwesenden hatten diese Aufgabe schon erfüllt) mit einem Augenzwinkern eine Aufgabe für die nächsten 25 Jahre gab: Polnisch lernen!

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