Die Tendenzen der Menschheitsentwicklung lassen sich beim Vergleich fossiler Schädel gut erkennen. Aber anhand welcher Kriterien kann man dies beobachten? Wie müssen wir uns die menschliche Entwicklung und den menschlichen Stammbusch aufgrund der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse vorstellen? 

Diesen Fragen stellten sich ganz konkret die Schülerinnen und Schüler der Biologie Leistungskurse des Abiturjahrgangs 2015. 
 
In einem Einführungsgespräch bekamen die Schüler konkrete Beobachtungskriterien an die Hand und eine Einführung in die Fachterminologie. Im Anschluss untersuchten sie die Abgüsse berühmter fossiler Schädel. Aspekte, wie die Größe des Gehirn- oder Gesichtschädels, die Lage des Hinterhauptloches etc. halfen ihnen bei der Einordnung der Schädel in den Stammbusch der Menschheit. Mit Baumwollhandschuhen ausgestattet standen jeder Kleingruppe 3–5 Schädelfossilien zur Verfügung. Im Plenum konnte jede Gruppe abschließend ihre Erkenntnisse vorstellen und eine Einordnung "ihres Schädels“ in den Stammbusch der Menschheit vornehmen.
Nach diesem praktischen Workshop stand der Besuch der Museumsausstellung unter fachkundiger Führung auf dem Programm.